Vier Pilgerwege

Biodiversität und Schöpfungsspiritualität

Biodiversität und Schöpfungsspiritualität – was hat das miteinander zu tun?

Das Leben unserer Welt in seiner Vielfältigkeit zu erhalten, stellt eine ökologische, soziale und ökonomische Aufgabe dar. Die Vielfalt nutzt der Mensch nicht nur als Ressource für sein Leben und Überleben, sondern sie eröffnet ihm auch neben Erholung und ästhetischen Erlebnissen die Möglichkeit einer tiefreichenden spirituellen Erfahrung.

Die christliche Schöpfungsspiritualität betrachtet das Leben mit der Grundhaltung von Glaube, Hoffnung und Liebe. Diese regen zu einem verantwortungsvollen und nachhaltigen Lebensstil an, weil sie getragen sind von der Hoffnung auf die Erlösung der gesamten Schöpfung (vgl. Römerbrief 8,21f.).

Das Pilgern ist eine Möglichkeit, Schöpfungsspiritualität und Biodiversität unmittelbar zu erfahren. Die Natur als Schöpfung Gottes lädt uns ein, sie mit allen Sinnen offen wahrzunehmen und mit unserer Um- und Mitwelt in Kontakt zu treten. Diesen Prozess bezeichnet der Hl. Ignatius von Loyola als „Gott suchen und finden in allen Dingen".


Im Rahmen des Projekts „Alpenflusslandschaften. Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze" entstanden vier Pilgerwege, die die herausragende biologische Vielfalt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit der christlichen Schöpfungsspiritualität verbinden möchten. Dazu erschien kürzlich ein Buch, das unser Geschäftsführer, Benjamin Schwarz, verfasst hat. 

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Die vier Pilgerwege

Benediktweg

Jakobsweg

Franziskusweg

Hildegardweg

Fußspalte 1
Fußspalte 2

Zertifiziert nach dem QualitätsEntwicklungsSystem mit Zertifizierung (QES-T) der katholischen Erwachsenenbildung in Bayern