Diakonat der Frau?!

Vortrag

In vielen Ländern der Erde arbeiten Frauen seit langem mit den Armen und Ausgestoßenen, sie unterweisen im Glauben, sie begleiten Kranke und Sterbende, sie geben die Kommunion aus, sie leiten gemeinsame Gebete und wenn Priester abwesend sind, halten sie auch die Predigt.
Mit dem "Tag der Diakonin", den der Katholische Deutsche Frauenbund am Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena (29. April) - heuer zum zwanzigsten Mal - jährlich feiert, setzt sich der Verband schon sehr lange für die Zulassung von Frauen zum diakonischen Dienst in der Kirche ein. Das II. Vatikanische Konzil führte das Diakonenamt, das im ersten Jahrtausend eine eigenständige Form des Dienstes neben den Priestern verkörperte, wieder ein - jedoch nur für getaufte Männer.
Nun hat Papst Franziskus den Anstoß zu einer Prüfung der Tradition der Diakoninnen im ersten Jahrtausend der Kirche gegeben. Wer waren diese Frauen, wie sah ihr Dienst aus? Welche Zeugnisse aus der Heiligen Schrift und der frühen Kirche gibt es über sie?
Seit der Wende zum dritten Jahrtausend haben sich Frauen im deutschen Sprachraum "in vorauseilendem Gehorsam" während einer dreijährigen Ausbildung darauf vorbereitet, in unserer Kirche als Diakonin zu dienen. Braucht unsere Zeit nicht mehr denn je das gemeinsame Zeugnis von Männern und Frauen in der Verkündigung des Evangeliums und in den vielfältigen Diensten an den Menschen?
Eine Kooperation mit KDFB und kath. Pfarrgemeinde Oberammergau

Termine
Di, 25.04.2017, 20:00-21:30 Uhr
Raum
Pfarrheim Herkulan-Schwaiger-Gasse 5 82487 Oberammergau
Referent/en
  • Prof. em. Dr. Hanneliese Steichele
Gebühr
  • Gebühr 0.00 EUR
Fußspalte 1
Fußspalte 2

Zertifiziert nach dem QualitätsEntwicklungsSystem mit Zertifizierung (QES-T) der katholischen Erwachsenenbildung in Bayern