Unser Leitbild
Wer wir sind
Im Anschluss an das 2. Vatikanische Konzil wurde 1973 das Katholische Kreisbildungswerk im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gegründet. Es verwirklicht den Auftrag der kirchlichen Erwachsenenbildung (KEB) als Teil des öffentlichen Bildungsauftrages. Die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen aus allen Fachbereichen, der persönliche Kontakt und die Bindung an die pfarrlichen Strukturen bilden ein zentrales Kennzeichen unserer Arbeit. Unter dem Leitspruch „Dialog und Begegnung“ veröffentlichen wir 2x im Jahr Bildungsangebote im ganzen Landkreis Garmisch-Partenkirchen sowie Dekanat Werdenfels-Rottenbuch. Finanziert wird unsere Arbeit von der Erzdiözese München und Freising, durch staatliche und kommunale Zuschüsse, befristete Projektgelder sowie durch Teilnehmerbeiträge und Spenden. Jährlich nehmen an rund 400 Veranstaltungen etwa 12.000 Menschen teil.
Was wir tun
Wir gehen mit unserer Arbeit auf die Menschen zu und laden sie ein, einerseits Lernorte für persönliche Interessen und Ziele zu besuchen, andererseits auch neue Bereiche zu erkunden, offen und reflexionsfähig zu bleiben und unsere Bildungsangebote im Miteinander zu erfahren. Uns beschäftigen dabei aktuelle Themen aus Wissenschaft, Spiritualität, Gesundheit, Glaube und unserer alltäglichen Lebenswelt. Als landkreisweites Bildungsforum organisieren wir das öffentliche Gespräch zu aktuellen Themen und bieten verschiedenen Gruppen die Möglichkeit zum Dialog. Unterstützt werden wir hierbei auch von vielen Kooperations- und Netzwerkpartnern, und begleitet von vielen kompetenten Fachreferenten und Experten, die wir dazu einladen.
Was uns leitet
Verwurzelt im christlichen Glauben legen wir Wert auf vielfältige Formen der Bildung, die den Menschen mit Herz und Verstand anspricht. Das Leben hält viele Wege, Herausforderungen und eine Fülle von Informationen bereit, die es zu reflektieren und verstehen gilt. Unser Bildungsprogramm bietet hierzu Orientierung und hat das Ziel, Menschen darin zu bestärken, mit Freude Verantwortung für sich und ihre Mitwelt zu übernehmen. Unser Programm ist offen für alle, die unsere Vision von Frieden, Toleranz und respektvollem Miteinander in der Welt teilen – unabhängig von Herkunft, Konfession, Geschlecht oder Einkommen.
Nachhaltigkeit
Klimaneutrales Programmheft
Schöpfungsverantwortung möchten wir nicht nur in unseren Bildungsangeboten, sondern auch in unserem Büroalltag übernehmen
Die Herstellung von Druckerzeugnissen erfordert nicht nur Papier, sondern kostet auch Energie. Grundsätzlich ist es natürlich wichtig, mit den Ressourcen sparsam umzugehen.
Eine möglichst umweltfreundliche Produktion unseres Programmheftes wird durch die Verwendung von 100 % Recyclingpapier und Farbstoffen auf Pflanzenbasis erzielt. Recyclingpapier spart nicht nur Wasser, Energie und Ressourcen, sondern reduziert auch signifikant den Energieverbrauch. Eine Tonne Recyclingpapier spart im Vergleich zum Frischfaserpapier die Menge an CO2 ein, die ein durchschnittliches Auto auf rund 1.000 km ausstößt!
Die unvermeidbaren CO2-Emissionen, die im Druckprozess und beim Versand entstehen, werden durch eine Investition in Klimaschutz-projekte kompensiert.
In unserem Fall ist das eine Naturwaldaufforstung in Togo (West-afrika). Neben der Aufforstung ist in diesem Projekt auch die Verbesserung der sozialen Strukturen im Blick. Dies geschieht eng mit der lokalen Bevölkerung. Dabei haben sich die Projekt-schwerpunkte Wasser, Energie, Gesundheit, Bildung und Arbeit heraus kristallisiert. Hier eine Verbesserung zu schaffen erleichtert nicht nur das Leben der Menschen, sondern bietet eine zukunfts-orientierte Grundlage im eigenen Land zu bleiben, um am Aufbau Togos mitzuwirken.
Um eine Vorstellung zu bekommen, was die Menge an 1.560 kg CO2 ist, die durch die Herstellung dieses Heftes (4.000 Stück) produziert und durch das klimaneutral-Projekt kompensiert wurden, hier ein paar Zahlen:
- 7.835 km mit dem Auto fahren(8,5 l/100 km)
- 705.150 km mit dem Zug zurücklegen
- 4.123 km im Flugzeug
- 111 Haushalte tauen einmal im Jahr den Gefrierschrank ab
- 5 Personenkaufen regionalstatt beim Discounter
- 16 Personenfahren 1.000 km mit dem Zug statt mit dem Auto
Qualität
Gegründet wurde das Katholische Kreisbildungswerk Garmisch-Partenkirchen e.V. (KBW), um Erwachsenenbildung in katholischer Trägerschaft zu bündeln, zu unterstützen und zu organisieren (s. Satzung, § 2). Das KBW ist ein Zusammenschluss katholischer Pfarreien, Verbände, Organisationen und Bildungsorganisationen auf Landkreisebene. Das KBW verfolgt das Ziel, auf der Basis eines christlichen Menschenbildes in kooperierenden Strukturen flächendeckende Bildungsarbeit in den (Markt-)Gemeinden des Landkreises und im Dekanat Werdenfels-Rottenbuch umzusetzen. Als katholische Einrichtung innerhalb der Erzdiözese München und Freising werden die in den „Leitlinien Katholische Erwachsenenbildung“ (in Kraft gesetzt am 18.09.2012) geltenden Kernaussagen im Qualitätsverständnis berücksichtigt.
In unserem Leitbild sind unsere Ziele und Kernaufgaben kompakt beschrieben und markieren die Eckpfeiler unserer Arbeit. Auf der Webseite unter der Rubrik „Über uns“ (https://www.kreisbildungswerk-gap.de/index.php?id=33) sind sie für alle sichtbar dargestellt.
Als landkreisweites Bildungsforum organisieren wir das öffentliche Gespräch zu aktuellen Themen aus Wissenschaft, Spiritualität, Gesundheit, Glaube und unserer alltäglichen Lebenswelt. Unterstützt werden wir hierbei auch von vielen Kooperations- und Netzwerkpartnern und begleitet von kompetenten Fachreferenten und Experten, die wir dazu einladen. Als Forum im Landkreis Garmisch-Partenkirchen organisieren wir das öffentliche Gespräch zu aktuellen Themen und bieten verschiedenen Gruppen die Möglichkeit zum Dialog. Unterstützt werden wir hierbei auch von vielen Kooperations- und Netzwerkpartnern, und begleitet von vielen kompetente Fachreferenten und Experten, die wir dazu einladen.
In unserem Qualitätsverständnis möchten wir unser Selbstverständnis von nachhaltiger Entwicklung reflektieren und somit nicht nur ökologische, sondern auch soziale, kulturelle und ökonomische Aspekte darin aufgreifen:
Grundverständnis (danach handeln wir / was uns leitet): Verwurzelt im christlichen Glauben legen wir Wert auf vielfältige Formen der Bildung, die den Menschen mit Herz, und anspricht. Bildung heißt für uns begreifen: lernen mit Kopf und Hand, wie die Dinge sind. Bildung heißt für uns erleben: erfahren mit Leib und Seele, wie wir Mensch sind, für uns selbst und in Beziehung mit anderen. Bildung heißt für uns ergriffen werden: im Herzen spüren, was im Leben trägt und weiterführt. Das Leben hält viele Wege, Herausforderungen und eine Fülle von Informationen bereit, die es zu reflektieren und verstehen gilt. Unser Bildungsprogramm bietet hierzu Orientierung und hat das Ziel, Menschen darin zu bestärken, mit Freude Verantwortung für sich und seine Mitwelt zu übernehmen. Dabei orientieren wir uns am christlichen Verständnis von Mensch und Welt: nicht nur der Mensch selbst steht im Mittelpunkt, sondern auch ihre Mitwelt, also sein Umfeld und die Umwelt – ein ganzheitlicher Kreis auf Basis der christlichen Schöpfungsverantwortung.
Ziele (was wir wollen): Wir gehen mit unserer Arbeit auf die Menschen zu und laden sie ein, einerseits Lernorte für persönliche Interessen und Ziele zu besuchen, andererseits auch neue Bereiche zu erkunden, offen und reflexionsfähig zu bleiben und unsere Bildungsangebote im Miteinander zu erfahren. Unsere Bildungsangebote ermöglichen: Kontakte, Reflexion, Verstehen, Handlungspotenziale und damit eine nachhaltige problemlösungsorientierte Lebensgestaltung. Als Lernender bleibt der Mensch aktiv, hier liegt der Ausgangspunkt für neues Wissen und neue Erfahrungen. Unsere Referenten und Referentinnen verbinden Fachthemen mit Dialogbereitschaft. Unser Leitspruch „Dialog und Begegnung“, d.h. Austausch, Diskussion und eine Beteiligung der Teilnehmenden, sind das zentrale Anliegen dieses Angebots. Dazu werden für die Programmplanung gesellschaftliche, kulturelle und kirchliche Problemfelder thematisiert, aktuelle Zeittrends aufgegriffen und Menschen mittels verschiedenster Formate demokratische Werte und Sinnangebote aus dem christlichen Glauben vermittelt.
Zentrale Werte: Unser Programm ist offen für alle, die unsere Vision von Frieden, Toleranz und respektvollem Miteinander in der Welt teilen – unabhängig von Herkunft, Konfession, Geschlecht oder Einkommen.
Zielgruppen: Die Erwachsenenpädagogik des KBW orientiert sich an Zielgruppen, an den Teilnehmenden und ihrer Lebenswelt. Dem Lernen in der Gruppe wird dabei Vorrang gewährt. Wissensvermittlung ist nur ein Teil des Bildungsauftrags; die Unterstützung der persönlichen Entfaltung hat ebensolche Bedeutung. Freude am Lernen ist uns ein Anliegen. Zielgruppen für unsere Angebote offener Erwachsenenbildung sind alle Menschen ab 16 Jahren (unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religionszugehörigkeit, körperlichen oder psychischen Einschränkungen); insbesondere LandkreisbewohnerInnen (bei Online-Angeboten auch über die Landkreisgrenzen hinaus), religiös / spirituell Suchende, Familien im Elternbildungsprogramm, aktive SeniorInnen, „Bildungshungrige“, zeitgeschichtlich interessierte Menschen sowie (ehrenamtliche) MitarbeiterInnen in den (Kirchen)Gemeinden und Kindergärten, für die das Bildungswerk dezentrale Fortbildungen nach Bedarf anbieten.
Organisation und Profil: Das KBW versteht sich als regionaler Bildungsträger für den Landkreis. Es sorgt für dezentrale Angebote der Erwachsenenbildung in allen Gemeinden des Landkreises Garmisch-Partenkirchen und im Dekanat Werdenfels-Rottenbuch. Im Profil finden sich Angebote zu den Bildungsfeldern Theologische Erwachsenenbildung („Sinn und Orientierung“; „Pilgern und Bergspiritualität“, „Gesellschaft und Leben“, Eltern- und Familienbildung, Bildung zu nachhaltiger Entwicklung („Schöpfungsverantwortung“), Gesundheitsbildung, Kulturelle Bildung („Heimat- und Kulturgeschichte“), Seniorenbildung („Digital im Alltag“) sowie Fort- und Weiterbildungsangebote. In Projekten werden relevante Themen der Zeit oder der Region aufgegriffen. Darüber hinaus finden zu Themenbereichen von herausragender Bedeutung auch überregionale Veranstaltungen statt.
Zur Realisierung der Vorhaben planen Geschäftsführung, Vorstand und Geschäftsführender Ausschuss Veranstaltungen für den zentralen Bereich des Programms; ehrenamtliche MitarbeiterInnen in den Mitgliedspfarreien und Verbänden sowie Kooperationspartner werden zu eigenen Bildungsanliegen beraten und erarbeiten die lokalen Angebote. In der Durchführung werden Partner – je nach ihrem Bedarf – unterstützt. Um Informationen über die Qualität der Veranstaltungen zu erhalten, werden Teilnehmerbefragungen durchgeführt, die wiederum Auswirkungen haben auf die Gestaltung zukünftiger Programme.
Es wird nach dem Modell des Qualitätsentwicklungskreises – also Planen, Durchführen, Auswerten, Dokumentieren und Konsequenzen ziehen – gearbeitet.
Kooperationen:
Die Zusammenarbeit und Kooperation mit anderen Trägern der Erwachsenenbildung inner- und außerhalb der Kirchen und des Landkreises werden gepflegt und finden themenbezogen statt. Mit anderen Organisationen und Kommunen, die im Bereich Kultur, Bildung und Soziales Kompetenzträger sind, werden Kontakte geknüpft und Möglichkeiten der Zusammenarbeit geprüft.
In einer Vielzahl von Kooperationen, einer langen Verweildauer und hohem Engagement des hauptberuflichen, ehrenamtlichen und freiberuflichen Personals sowie einer persönlichen Kundenbindung zeigt sich die Zufriedenheit unserer PartnerInnen, Mitarbeitenden und Teilnehmenden.
Entwicklungsziele werden in der Zusammenarbeit von Vorstand, Geschäftsführung und Geschäftsführendem Ausschuss fortlaufend aufgestellt bzw. überprüft. Ebenso werden ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in die Überprüfung der Zielsetzungen eingebunden. Entwicklungsziele werden in den Aufgaben- und Funktionsbereichen festgelegt und die Durchführung kontrolliert.