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Nachhaltige Geldanlagen

Heute ist Tag der Menschenrechte. Dieses weite Themenfeld bringt man wahrscheinlich nicht gleich mit dem angesparten Geld, das auf der Bank liegt, in Verbindung.

Tatsächlich kann mit Geldanlagen jedoch sehr viel im Umwelt- und Naturschutz und auch zum Schutz der Menschenrechte bewirkt werden und bei schlechter Anlage leider auch das Gegenteil.

In jedem Fall sollte man sich genau informieren, wo man sein Geld anlegt.

Wichtig: Wo „nachhaltig“ draufsteht, ist nicht immer nachhaltig drin. Das liegt daran, dass es noch kein Prüfsiegel, wie z.B. bei Bio-Produkten, das einen gewissen Standard gewährleistet, gibt. So kann es z.B. sein, dass in einem „nachhaltigen Fonds“ dennoch Aktien von Unternehmen aus der Kohle- oder Gasindustrie usw. enthalten sind.

Es gibt mittlerweile einige Geldinstitute, die sich auf das Thema Nachhaltigkeit spezialisiert haben oder zumindest einen wesentlichen Teil ihrer Arbeit danach ausrichten.

So gibt es bereits Nachhaltige Aktienfonds, die nach strengen Ausschlusskriterien (z.B. Missachtung von Menschenrechten, fossile Energieträger, Waffen, Pornografie, Gentechnik, Tabak usw.) und gleichzeitig nach Kriterien eines Beitrags zu den Zielen der Nachhaltigkeit der Vereinten Nationen (SDGs) Geld investieren.

Ohne hier eine Empfehlung für eine Bank oder ein Produkt zu geben, können beispielsweise unter folgenden Links weitere Informationen zu dem Thema eingeholt werden:

https://www.umweltbank.de/

https://www.steyler-bank.de/

https://www.ethikbank.de/

https://www.gls.de/privatkunden/

 

 

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Zertifiziert nach dem QualitätsEntwicklungsSystem mit Zertifizierung (QES-T) der katholischen Erwachsenenbildung in Bayern