Maria von Magdala am Grab
- oder: Auferstehung als Beziehungsgeschehen
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Für die kanonischen Evangelien ist die Auferstehung Jesu ein lebendiges Beziehungsgeschehen. Besonders eindrücklich entfaltet dies die individuelle Begegnung des Auferstandenen mit Maria von Magdala im Johan-nesevangelium (Joh 20,11–18).
In einer dramatisch bewegten Szene findet Maria in der von Patrick Roth so bezeichneten „Magdalenensekunde“ das Ziel ihrer existenziellen Suche: den Auferstandenen.
Der Vortrag richtet den Blick auf die johanneische Erzählung, fragt nach ihrem literarischen und theologischen Profil und untersucht, wie sich in dieser Szene das Verständnis von Auferstehung als Beziehung verdichtet. Zugleich werden ausgewählte Beispiele aus Kunst und Literatur herangezogen, um die reiche Wirkungsgeschichte dieser Begegnung zu beleuchten.
Anmeldung erwünscht.
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Mag.theol. Cedrik Büchner
- Gebühr kostenlos