Vom Sinn des Ganzen - Das Netz des Physiker Hans-Peter Dürr
_
"Es gibt keinen Big Bang, es bangt die ganze Zeit."
Der Physiker Hans-Peter Dürr (1929 - 2014), Nachfolger von Werner Heisenberg am Max-Planck-Institut in München, im Spannungsfeld zwischen den Physikern Edward Teller und Josef Rotblat.
Teller und Rotblat gehörten zum "Manhattan Project" in Los Alamos, wo unter der Leitung von Robert Oppenheimer jene Bomben konstruiert wurden, mit denen die USA 1945 Hiroshima und Nagasaki zerstörten. Beide gingen entgegen gesetzte Wege: Teller wurde als "Vater der Wasserstoffbombe" bekannt, Rotblat erhielt den Friedensnobelpreis für die Gründung der "Pugwash-Bewegung". Dazwischen ist Dürr: Als Student Doktorand bei Teller, ohne dessen Hintergründe zu kennen, später glühender Verehrer von Rotblat und Anhänger von Pugwash. Von Werner Heisenberg zum Nachfolger ernannt, leitet er das Max-Planck-Institut für Astrophysik und mischt gleichzeitig in der Friedensbewegung mit. Er macht sich Feinde - und viele neue Freunde.
Zu Wort kommen: Rudolf zur Lippe, John D. Liu, Rupert Sheldrake, Konstantin Wecker, Erhard Seiler, Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Andreas Weber, Heinrich Saller, Frauke Liesenborghs, Franz Alt, Ulrich Warnke, Isabelle Krötsch, Giselle Full, Daniel Dahm.
- Spenden erbeten, kostenlos