Neue Pflanzen, neue Herausforderungen – Neophyten in Garten und Landschaft
Vortrag
Viele beliebte Gartenpflanzen stammen aus Klimazonen in anderen Erdteilen, die unseren klimatischen Bedingungen ähneln. Manche kommen mit den Bedingungen des Klimawandels bestens zurecht und werden durch die zunehmende Wärme und Sommertrockenheit gefördert. Solche Gartenpflanzen können ein erhebliches Vermehrungspotential haben und sich ausgehend von Gärten in der Natur ausbreiten. Sie werden Neophyten genannt. Welche Gartenpflanzen werden sich unter veränderten Klimabedingungen in der Zukunft noch auf die Reise machen? Problematisch wird es, wenn sie sich unkontrolliert ausbreiten und die heimische Pflanzenwelt verdrängen. Manche Arten können auch die menschliche Gesundheit beeinträchtigen. So verursacht die Beifußblättrige Ambrosie Allergien und der Riesen-Bärenklau schmerzhafte Blasen bei Hautkontakt. Die Tierwelt ist auf heimische Pflanzenarten angewiesen. Haben sich Neophyten erst einmal etabliert, ist eine Bekämpfung oft schwierig und kostenaufwändig. Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer können viel dazu beitragen, eine Ausbreitung von Neophyten zu verhindern.
- Josef Fischer, Gärtnermeister, Landschaftsbauer
- Gebühr kostenlos